Mai 2026, unvergessliche Rundreise von Nord nach Süd, auch abseits der Touristenpfade
ich möchte Ihnen heute meinen Bericht über eine sehr interessante Entdeckerreise durch Vietnam vorstellen. Diese oder eine ähnliche Reise können Sie selbstverständlich jederzeit bei mir buchen.
Im Mai bereiste ich das zauberhafte Land Vietnam von Norden bis Süden – ein faszinierendes Land voller Kontraste und freundlicher Menschen. Die wirklich persönlich geführte Rundreise mit Herz – in einer kleinen und sehr netten Gruppe – führte auch abseits touristischer Pfade durch wunderschöne Landschaften und unberührte Natur.
Hier der Reisebericht zum Download
Die Reise begannen wir im historischen Hanoi, wo eine jahrtausendealte Kultur auf eine Mischung aus Tradition und Moderne trifft. Die quirlige Innenstadt ist für Europäer ein großes „Kino“ voller Traditionen, Gerüchen, Farben und unfassbar vielen Motorrollern, die die wuseligen Straßen wie ein „Scooter River“ durchziehen.
Klar man besucht die bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie die „Hanoi Train Street“, den Literaturtempel, oder die zwei präparierten (Dinosaurier) Riesenschildkröten im historischen Ngoc-Son-Tempel. Aber es gibt auch viele andere Hingucker, denn man lebt gerne auf der Straße bzw. vor dem Haus. Manche Hauptstadtbewohner halten mitten in der quirligen Innenstadt ihre Hühner, lustig ist aber auch die „singende Müllabfuhr“, die Lieder vom Band trällert zum Thema Sauberkeit – Hanoi muss man gesehen haben.
Die zweite Station führte uns 4 Autostunden südlich von Hanoi in die bergige Region mit authentischer Landschaft und lieblichen Tälern. Übernachtet haben wir in einer Lodge am Berghang mitten in den Reisterrassen. Als fast die einzigen Touristen durchquerten wir ein wunderschönes Tal mit dem Fahrrad, vorbei an den einzigartigen, typischen Stelzenhäusern mit Wasserkanälen für die Reisfelder. Lernten die einheimische Bevölkerung persönlich kennen, probierten alte Techniken zur Reisverarbeitung aus, tranken selbst hergestellten Reiswein in einem traditionellen Stelzen-Haus und feierten dort auch meinen Geburtstag. In vielen Haushalten dort wird Seide traditionell verarbeitet und verkauft.
Weiter sind wir durch die „Trockene Halong-Bucht“ in der Region Ninh Binh (Zentral-Vietnam) gereist. Hier ist es schon touristisch aber keineswegs überlaufen, denn nach Corona und der aktuellen Entwicklung im Nahen Osten reisen deutlich weniger Menschen nach Vietnam. Ninh Binh zeichnet sich durch eine atemberaubende Karstlandschaft aus, bei der die markanten Kalksteinspitzen nicht aus dem Meer, sondern aus saftig grünen Reisfeldern und ruhigen Flüssen ragen. Die berühmten einheimischen Ruderinnen nutzen eine spezielle Technik: Sie bewegen die Holzruder nicht mit den Händen, sondern mit ihren Füßen.
Weiter ging es in die traumhafte Halong Bucht – zwar sehr touristisch mit kleineren Kreuzfahrtschiffen die sich dort tummeln, aber der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Man sollte hier mindestens eine Übernachtung auf einem der Schiffe machen und die „vorbeigleitenden Felsen“ gemütlich vom Balkon oder vom Bett der Kabine aus beobachten. Die vielen hoch aufragenden und von Regenwald bedeckten Kalksteininseln, kann man auch zum Teil auf einer Prahm (Bootstyp) oder einem Kajak kennenlernen – an Inseln vorbei, die nach ihren Formen benannt sind, wie etwa die Insel „Cho Da“ (Steinhund) oder das Inselchen „Am Tich“ (Teekanne). Die Bucht ist eine sehr beliebte Region zum Tauchen, Klettern und Wandern, besonders im gebirgigen Nationalpark Cát Bà.
Unsere nächste Station führte uns per Flugzeug in die noch sehr ursprünglichen und touristisch praktisch unberührten Täler Zentralvietnams – ein Paradies für Abenteurer, Naturliebhaber und Sportler. Mit spektakulären 400 Höhlen, unterirdischen Flüssen und einzigartigen Naturformationen (viele Berge ähneln dem Zuckerhut in Rio) bieten sich dort geführte Höhlen-Expeditionen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden an. Wir haben hier einige Höhlen erkundet, sind geklettert, haben einen Fluss durchwatet, sind in einer Höhle in einem unterirdischen Fluss 500 m weit geschwommen und später eine sehr hohe Leiter hinaufgeklettert zum Ausgang – wirklich spektakulär – und waren durch lokale Guides und Ausrüstung abgesichert. Es gibt teilweise Camps um bei Touren in der Natur zu übernachten, die Guides kochen leckeres Essen und bieten Transfers zur Lodge – mit Van und Vespa.
Bis auf zwei Höhlen sind die meisten mit Wanderungen über Stock und Stein erreichbar – es gibt auf Wunsch aber auch sehr einfach zugängliche Höhlen. Insgesamt ein faszinierendes Stück Erdgeschichte mit kilometerlangen und bis zu 150 Meter hohen Höhlen. Ein wirklich sehr beeindruckendes Highlight.
Unsere tolle Lodge war das einzige Hotel in dem atemberaubend schönen Tal und ist der perfekte Ausgangspunkt um diese unberührte Höhlenwelt Vietnams zu erkunden – hier ist die Zeit noch ein bisschen stehengeblieben. Das Gebiet lohnt sich auch ohne Expeditionen zu besuchen, einfach wandern oder sich kostenlos Fahrräder ausleihen und die grandiose und friedliche Landschaft erkunden. Es gibt ab und zu frischen Zuckerrohrsaft, Dorfkinder winken, man wird überall gegrüßt und mit einem Lächeln willkommen geheißen.
In diesem Gebiet gibt es auch Languren-Affen und asiatische Bären. Es soll dort auch Tiger geben, aber diesen zu begegnen gleicht einem Lottogewinn. Sehen können Sie auf jeden Fall überall behäbige Wasserbüffel, die friedlich weiden oder in Tümpeln baden.
Der Zutritt zu den Höhlen geht nur mit einem lizenzierten Guide. Eine Höhle allerdings lässt sich auch von der Lodge aus ohne Guide besichtigen – ich kenne den Weg sehr gut
Die Fahrt ging weiter in die Königsstadt Hue und über den berühmten Wolkenpass bis zur charmanten Altstadt in Hoi An. Auch wenn es sich um eine längere Fahrt handelte, der Weg lohnt sich. Unterwegs an der Küste gibt es frische Austern und viel zu sehen. In Hue taucht man wirklich ein in die Geschichte Vietnams. Die „Kaiserliche Zitadelle“ bietet nicht nur eine beeindruckende Architektur der kaiserlichen Vergangenheit mit tollen Gärten, sondern man findet in der Stadt einige, von Touristen noch unentdeckte Paläste. Es war witzig hier die einheimischen jungen Frauen auf der Jagd nach den besten Fotos für Instagram zu beobachten.
In Hoi An gibt es eine gut erhaltene Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) mit zahlreichen Kanälen und vielen Stoffgeschäften und Schneidereien. Die bunte Geschichte der Stadt spiegelt sich in ihrer Architektur wider. Zum Stil- und Epochenmix gehören chinesische Shophouses und Tempel in Holzbauweise und farbenfrohe Gebäude aus der französischen Kolonialzeit. Auch das Essen ist hier hervorragend. Dazu kommen die schönen Strände an der Küste, wo man sich kurz oder länger von den Abenteuern erholt.
Wir verbrachten den Abend auf dem Fluss in einem kleinen Holzschiff mit nur 1 Tisch, bei einem stilvollen 5-Gänge-Menü und durften kleine Lampions mit unseren Wünschen aufs Wasser setzen.
Nördlich von Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es weitere tolle Strände, die ich von früher kenne und die wir diesmal nicht besucht haben. Unsere eindrucksvolle Reise endete hier in Ho-Chi-Minh-Stadt. Die größte Stadt Vietnams begeistert mit Energie, moderner Skyline und einem spannenden Mix aus Tradition und Fortschritt. Wir besuchten das Kriegsopfermuseum welches die Zeit des Vietnam-Krieges intensiv und eindringlich dokumentiert, besuchten den „Palast der Wiedervereinigung“ und waren in der Altstadt auf Spurensuche nach dem alten Saigon. Eine abwechslungsreiche Streetfood-Tour auf der Vespa war für uns alle sehr spannend, der Abend endete in einer Bar bei einem Drink und grandiosen Sängern. Diese Tour war mit Fahrern gebucht, die uns wieder wohlbehalten ins Hotel zurückbrachten.
Von dieser Reise bleiben unzählige weitere Aktivitäten und Entdeckungen in der Erinnerung, wie z. B. Fahrradtouren, Besuche kleiner Werkstätten, Essen bei einheimischen Familien, spontane Busfahrt in Hanoi ohne Vorkenntnisse, Besuch einer Zuchtperlenfarm, Eierkaffee-Workshop in Hanoi, Besuch des berühmten Wasserpuppen-Theaters, usw. Diese teile ich gerne und berate euch bei allen euren Ideen und Wünschen rund um Vietnam!
Wir reisten sehr komfortabel mit bequemen Transfers und lokalen Reiseleitern, alle Unterkünfte mind. gehobene Mittelklasse bis 5* Hotels, das Programm ausgesprochen vielseitig, es war für alles gesorgt, auch Sonderwünsche wurden kurzfristig erfüllt.
Ein Ausflug in das Mekong Delta lohnt sich auch heute noch, wobei hier ein Ausflug (mit Übernachtung) gut gewählt werden muss. Alternativ lässt sich die „Perleninsel“ Vietnams mit weißen Sandstränden und türkisblauem Wasser – ideal zum Entspannen nach einer erlebnisreichen Rundreise – besuchen. Allerdings bedarf es hier einer wirklich sehr guten Unterkunftswahl, denn dort wird zurzeit viel gebaut! Wenn Sie mehr Zeit aufbringen können (ca. 5 Tage) lohnt sich ein Ausflug nach Kambodscha zu den Angkor Wat Tempeln.
Erleben Sie den Zauber Südostasiens hautnah!
Dieses Programm ist flexibel und kann ganz nach Ihren Wünschen individuell angepasst werden, je nach Vorlieben und Schwerpunkten. Ich kann Ihnen die Reise Deutschsprachig und Englisch anbieten.
Sprechen Sie mich gerne an und lassen sich überraschen.
